Insolvenzverwaltung

Wir werden von sieben Insolvenzgerichten in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und der Metropolregion Hamburg bestellt. Von unseren Standorten in Hamburg, Lüneburg und Uelzen bieten wir neben langjähriger Expertise in der Insolvenzverwaltung eine ebenso gebündelte, wie breit aufgestellte Kompetenz.

Die Sanierung eines insolventen Unternehmens durch Reorganisation und Restrukturierung ist ein vorrangiges Ziel unserer Tätigkeit. Den Rahmen hierfür schafft ein rechtzeitiger Insolvenzantrag.

Wir stellen das Vertrauen zu den Stakeholdern wieder her, um erforderliche Sanierungsmaßnahmen umzusetzen.

Neben der klassischen Insolvenzverwaltung gehören Insolvenzplan- und Eigenverwaltungsverfahren zu unserem Leistungsspektrum.

Kann ein insolventes Unternehmen nicht erhalten werden, sichern wir die Gläubigerinteressen durch eine konsequente und effektive Liquidation des Schuldnervermögens.

Gemeinsam bieten wir mehr als 75 Jahre Erfahrung in der Insolvenzverwaltung. In allen wichtigen Branchen haben wir Insolvenzverfahren abgewickelt.

In den vergangenen 30 Jahren haben unsere Insolvenzgerichte uns Insolvenzverfahren verschiedener Größe anvertraut: vom kleinen inhabergeführten Handwerksbetrieb über produzierende Industrieunternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern bis hin zur börsennotierten Aktiengesellschaft.

Ingmar Jarchow

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Insolvenzrecht

Christian M. Scholz

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht

DR. HAGEN BURGENGER, LL.M.

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Insolvenzrecht

Nicolas Kaiser

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dr. Gert Wasner

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Steuerrecht

BENJAMIN KERAMATI

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter

Ralf Müller

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Insolvenzrecht

PROF. DR. MARK ZEUNER

  • Rechtsanwalt / Insolvenzverwalter
  • Fachanwalt für Insolvenzrecht

Insolvenz-
gerichte

Kompetenzen

Der Schwerpunkt unserer branchenübergreifenden Sanierungs- und Abwicklungskompetenz liegt in der Insolvenzverwaltung kleinerer und mittelgroßer Unternehmen.

Vom Automobilzulieferer, über Einzelhandel mit Filialbetrieben, hochspezialisierte Ingenieurgesellschaften, IT-Unternehmen, Logistiker, Speditionen, traditionsreiche Handwerksbetriebe bis hin zum Zerlegebetrieb für die fleischverarbeitende Industrie haben wir Betriebe

mit bis zu 150 Mitarbeitern als Insolvenzverwalter oder Sachwalter fortgeführt.

Wir konnten Unternehmen und Arbeitsplätze sowohl durch übertragende Sanierungen als auch durch Insolvenzpläne erhalten.

Gläubiger- 
Informationen
in Insolvenz-
verfahren

A. Allgemeines

Gläubiger haben als Beteiligte des Insolvenzverfahrens das Recht, an den Gläubigerversammlungen teilzunehmen. In der ersten Gläubigerversammlung erstattet der Insolvenzverwalter einen Bericht über die wirtschaftliche Lage des Schuldners und die Insolvenzursachen (§ 156 InsO). Allgemeine Sachstandsanfragen werden daher generell nicht beantwortet. Gläubiger können sich über den Verfahrensstand, die Termine der Gläubigerversammlungen, die Prüfungstermine und wesentliche Entscheidungen des Insolvenzgerichtes über die Internetseite www.insolvenzbekanntmachungen.de informieren. Darüber hinaus können Gläubiger Einsicht in die Insolvenzakte nehmen.

Gläubiger aus dem Ausland oder nicht deutsch sprechende Gläubiger haben die Möglichkeit sich auf den Internetseiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zu informieren. Dort besteht die Möglichkeit, sich die Formblätter in den Amtssprachen der EU herunterzuladen http://www.bmjv.de/DE/Service/Formulare/Formulare_node.html

B. Forderungsanmeldung

Alle Gläubiger werden gebeten, die Urkunden, aus denen sich die Forderung ergibt, nur in Kopie beizufügen. Das gilt grundsätzlich auch für Titel. Eine Übersendung des Originals ist nur in besonderen Fällen auf unser ausdrückliches Verlangen erforderlich. Sie haben [stellen wir als Worddatei und PDF zur Verfügung] hier die Möglichkeit, sich das aktuelle Forderungsanmeldungsformular herunterzuladen.

C. Prüfungsergebnis

Gläubiger, die Forderungen zur Insolvenztabelle angemeldet haben, werden ausschließlich dann vom Ergebnis der Forderungsprüfung informiert, wenn die Forderung bestritten wird (§ 179 Abs. 3 InsO). Gem. § 179 Abs. 3 S. 2 InsO werden Gläubiger, deren Forderungen festgestellt worden sind, nicht benachrichtigt.

D. Gläubiger bestrittener Forderungen

Wenn Ihre Forderung bestritten worden ist, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Tabellenabteilung auf, um die Ursachen des Bestreitens zu ermitteln.

Meist sind die der Anmeldung beigefügten Unterlagen nicht ausreichend, um dem Insolvenzverwalter die Forderungsprüfung zu ermöglichen. Wenn Sie in solchen Fällen vor der Klärung der Bestreitensgründe eine Feststellungsklage erheben, laufen Sie Gefahr, die Kosten des Rechtsstreits zu tragen, selbst wenn die Forderung berechtigt sein sollte.